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Praxistelefon:
0611/505 998 0
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Die implantologische Behandlung

In unserer Praxis "Zahnärzte am Kurhaus" in Wiesbaden zeichnet sich Dr. Müller verantwortlich für die implantologischen Behandlungen. Seine fachlichen Schwerpunkte umfassen sowohl die Implantologie als auch die Parodontologie.

Erstes Beratungsgespräch

Im Rahmen eines ersten Beratungsgesprächs geht der Implantologe auf Ihre medizinische Vorgeschichte ein, darüber hinaus befragt er Sie nach Ihren aktuellen gesundheitlichen Beschwerden. Im Hinblick auf Implantationen sind beispielsweise Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems sowie Diabetes besonders zu berücksichtigen. Ihr Blutgerinnungsstatus, die Einnahme von Medikamenten sowie Unverträglichkeiten beziehungsweise Allergien werden ebenso abgeklärt und dokumentiert. (Siehe Anamneseformular)

Zahnärztliche Diagnostik

Anschließend erfolgt die sorgfältige zahnärztliche Diagnostik. Dr. Müller untersucht zunächst Ihre Mundhöhle, legt sein Augenmerk auf kariöse Zähne, Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates sowie auf Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne, die unter Umständen Fehlbelastungen auslösen können. Diese Faktoren sind in Fachkreisen bekannt dafür, dass sie die Erfolgsaussichten der Implantation verringern können.

Im Verlauf der diagnostischen Maßnahmen wird neben der zweidimensionalen Röntgentechnik (Übersichtsröntgenaufnahmen) die Digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt. Sie dient der dreidimensionalen Diagnostik in der dentalen Radiologie. Es handelt sich bei der DVT um eine hoch auflösende und strahlungsarme 3D-Röntgentechnik. Sie ermöglicht es den Implantologen, eine äußerst präzise und detaillierte Aussage über jene Gewebestrukturen zu treffen, die für die Implantation relevant sind. Darüber hinaus kann der Implantologe anhand der DVT-Bilder den vorhandenen Kieferknochen exakt vermessen, so dass das Knochenangebot genau bestimmt werden kann. Daran knüpft sich die Verarbeitung der DVT-Daten mit modernen Computerprogrammen an. Vor der Implantation können auf diese Weise die genaue Implantatposition und die spätere Kronenform simuliert werden.

Die Implantation

Nach abgeschlossener Planung und Diagnostik erfolgt der chirurgische Eingriff der Implantation. Hierzu finden Sie eine Patienteninformation über das richtige Verhalten vor und nach dem Eingriff im Infocenter.

In unserer Praxis "Zahnärzte am Kurhaus" werden Implantationen mit Hilfe modernster medizintechnischer und chirurgischer Methoden durchgeführt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es uns, mit einem Höchstmaß an Präzision zu arbeiten, was die Vorhersagbarkeit des Ergebnisses stark verbessert.

Im Verlauf des chirurgischen Eingriffs, der in der Regel bei einem Einzelimplantat unter örtlicher Betäubung des betroffenen Areals erfolgt, eröffnet Ihr Implantologe das Zahnfleisch und nimmt die Bohrung für den Implantatkanal vor. Anschließend wird das schraubenförmige Implantat im Kieferknochen verankert. Nach Versorgung der Wunde wird eine Einheilzeit von wenigen Monaten abgewartet, damit das Implantat fest in den Kieferknochen einwachsen kann.

Je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad der Implantation können Sie den chirurgischen Eingriff auch mit Hilfe unserer Anästhesistin Angela Hechler "verschlafen".

Nach einer drei- bis sechsmonatigen Einheilungsphase wird das Zahnfleisch über dem eingeheilten Implantat innerhalb eines kleinen Eingriffs erneut geöffnet und Ihr Implantologe versieht die künstliche Zahnwurzel mit dem geeigneten Aufbau (Abutment), der später den Zahnersatz trägt.

Im Verlauf der weiteren Therapie wird dann ein Abdruck Ihrer Kiefer genommen, der zur Herstellung des Zahnersatzes dient. Bei Bedarf wird Ihnen ein Provisorium für einen kurzen Überbrückungszeitraum eingesetzt. Danach werden die Implantate mit Kronen, Brücken oder Prothesen versorgt.